1. Voruntersuchung
2. Ist-Analyse
3. Sollkonzeptentwicklung
   3.1 Grobkonzept
   3.2 Feinkonzept
4. Realisierungsplanung
5. Realisierung
6. Nachbearbeitung


1. Voruntersuchung

Zielbestimmung (Definition des Zielrahmens = erstrebenswerte Ziele) aufgrund vorhandener Informationen.



2. Ist-Analyse

  • Analyse der strategischen Ausgangsposition

    • Analyse der deutschen, asiatischen und internationalen Umwelt
      (politisch-rechtlich, volkswirtschaftlich, technologisch, gesellschaftlich, natürlich)
    • Branchenanalyse
      (Nachfrage, Angebot, Wettbewerb, Marktattraktivität, Eintrittsbarrieren)
    • Analyse des Klientenunternehmens, um seine Exportfähigkeit zu ermitteln
      (Strategische Geschäftsfelder, Unternehmensstruktur, Stärken und Schwächen, Erfolgsfaktoren, Wertvorstellungen, Leitlinien des Unternehmens)
    • Überprüfen der Analyseergebnisse

  • Zielüberprüfung
    (Welche der erstrebenswerten Ziele sind realisierbar?)



3. Sollkonzeptentwicklung

3.1 Grobkonzept

  • Ausgrenzen der asiatischen Märkte (i.d.R. Länder), für die eine Markterschließung nicht in Frage kommt (Abstinenzmärkte)

  • Länderprofile für die verbleibenden Märkte erstellen
    (Marktattraktivität, Ressourcenattraktivität, politische bzw. ordnungspolitische und operationale Attraktivität)

  • Aufteilen dieser Länder in

    • Schlüsselmärkte
    • Gelegenheitsmärkte
    • Hoffnungsmärkte

3.2 Feinkonzept (für jeden Schlüsselmarkt)

  • Setzen sinnvoller Marketingziele für die einzelnen Schlüsselmärkte

  • Formulierung von konkreten Marketingstrategien für jeden Schlüsselmarkt auf Grundlage von Umwelt-, Branchen-, Unternehmens-, SWOT-Analysen, Portfolio-Methode etc. (gegebenenfalls fehlende Informationen beschaffen)



4. Realisierungsplanung

  • Ausarbeiten von Maßnahmenkatalogen für die einzelnen Schlüsselmärkte
    (z.B. Marketing, Produktion, Beschaffung, Organisation und Führung)

  • Machbarkeitsprüfung

  • Risikoanalyse und Maßnahmenabsicherung



5. Realisierung

  • Alternative 1: Klientenrealisierung
    Der Klient führt als Verantwortlicher alle Maßnahmen selbst durch.

  • Alternative 2: Teilrealisierung
    Ein Teil der Maßnahmen wird vom Berater übernommen, der andere Teil wird auf interne Mitarbeiter übertragen.

  • Alternative 3: Realisierungsbegleitung
    Der Berater führt selbst keine der vorgeschlagenen Maßnahmen durch, steht aber zur Regelung von Ausnahmefällen und zur Fortschrittskontrolle zur Verfügung.



6. Nachbearbeitung

  • Auftragsbeurteilung

  • Klientenzufriedenheit