(Ein kurzer Selbsttest)
1. Internationalisierungsgründe
2. Unternehmensinterne Voraussetzungen
3. Externe Rahmenbedingungen
Proaktive Gründe
Freie Produktionskapazitäten, Kostenvorteile im Ausland, Wirtschaftsförderungsmaßnahmen, Marktpotential im Ausland, Zins- und Steuervorteile, Wettbewerbsvorteile, Economies of Scale, Synergieeffekte, Prestige, Verlängerung des Produktlebenszyklus, Risikoverteilung
Reaktive Gründe
Ausgleich eines Nachfragerückgangs auf dem Heimatmarkt, Gesetze und Restriktionen im Heimatland, Umgehen von Handelshemmnissen, Internationalisierung der Geschäftspartner und/oder Wettbewerber
Stehen Sie und der Rest der Entscheidungsträger in Ihrem Unternehmen hundertprozentig hinter dem Internationalisierungsziel?
Sind Sie gewillt sich mit andersartigen Verhaltensweisen und Geschäftsgebaren auseinanderzusetzen?
Haben Sie ausreichend freie Kapazität für eventuell notwendige Produktanpassungen, zur Abwicklung zusätzlicher Auslandsaufträge und um die Kundendiensterwartungen Ihrer künftigen Kunden zufriedenzustellen?
Verfügen Sie über ausreichend fachlich qualifiziertes Personal zur fehlerfreien Handhabung z.B. der unterschiedlichen Zahlungsbedingungen, Produktspezifikationen, Versanddokumente und zur Abwicklung der Zollformalitäten?
Sind Ihre Produkte für den Export geeignet?
Können und wollen Sie die erforderlichen Vorlaufkosten finanzieren (u.U. mehr als drei Jahre)?
Wo gibt es einen erfolgversprechenden Markt für Ihre Produkte?
Dürfen Ihre Produkte dorthin exportiert werden?
Welche Wettbewerber sind dort bereits aktiv?
Wie hoch ist deren Umsatz?
Welche Preispolitik verfolgen sie?
Welche Vertriebswege sind dort in Ihrer Branche üblich?
Welchen Umsatz könnten Sie dort kurz-, mittel- und langfristig erzielen?
Mit welchen Problemen müssen Sie rechnen: Zölle, nicht-tarifäre Handelsbarrieren, Kaufwiderstand bei Kunden, Sprache, ...?